Nach elf Jahren in Deutschland: Abou Khaled kehrt in seine Heimat zurück
Im Artikel „Alhamdulillah, Gott sei Dank“ porträtiert die Kehler Zeitung Abou Khaled, der 2015 vor dem Assad-Regime aus Syrien floh. Als politischer Protestierender wurde er inhaftiert und erlebte Folter und Demütigung. In Deutschland fand er Schutz, Sicherheit und persönliche Freiheit – „Ich wurde wieder ein Mensch hier“, sagt er rückblickend.
Elf Jahre lebte er in Kehl. Halt und Gemeinschaft fand er insbesondere in der Al-Hidaya-Moschee. Dennoch fühlte er sich innerlich einsam, da seine Familie weiterhin in Syrien lebte. Den Tod seines Vaters erlebte er aus der Ferne – ein Abschied war nicht möglich.
Nach dem politischen Umbruch in Syrien entschied er sich aus eigenem Wunsch zur Rückkehr. Für ihn ist es ein Neuanfang – getragen von Dankbarkeit gegenüber Deutschland und tiefem Glauben. Immer wieder sagt er: „Alhamdulillah, Gott sei Dank.“ Besonders wichtig ist ihm, den Ramadan wieder im Kreis seiner Familie in Hama zu verbringen.
Der Artikel zeigt eine sehr persönliche Geschichte über Flucht, Dankbarkeit, Glauben und die Kraft familiärer Bindung.








